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Ein Hoch auf...

 

Johannes Heesters (103) unsere Lieblings singende Schauspiel-Leiche. Denn er hat sich heute freiwillig zu einem der zahlreichen geistig Verwirrten erklärt, die jeden Tag aufstehen.
Als ich heute Morgen die Zeitung las, da fiel mir folgendes Zitat auf (darunter ein Bild von ihm...was meint ihr, weshalb ichs gelesen hab?)
"(...) Das erinnert fatal an eine strikte Diktatur." Was meint er wohl? Ich werds euch verraten. Er redet vom geplanten, strikten Rauchverbot, das das Rauchen künftig in Gaststätten und Restaurants verbietet. Anstatt der konfusen Regelung des Bundes, die Raucherzimmer  je nach Größe des Betriebes rät und anderen diffusen Vorschlägen, entschied sich der Freistaat Bayern gegen zusätzliche Verwirrung und für den konsequenten Schutz der Nichtraucher. Das also nennt jemand, der das Dritte Reich miterlebte, eine Diktatur. Sehr interessant bleibt mir da nur zu sagen. Doch lassen wir ihn zunächst in seinem Glauben und dröseln das Thema von hinten her auf.
Am Anfang steht natürlich wieder eine Definition. Laut Wikipedia handelt es sich bei einer Diktatur um eine Herrschaft von einen sogenannten Diktator,einer politischen Partei, eine Minderheit oder einer Gruppe Menschen, die sich die Macht über ein Volk aneignet, sie monopolisiert und uneingeschränkt ausübt.
Mir bleibt noch hinzuzufügen, dass ein Zeichen von Diktaturen noch die besondere Grausamkeit der wenigen an der Macht stehenden Personen im Umgang mit Minderheiten oder Rassen ist. So zu sehen war das in Deutschland im Dritten Reich, sowie unter Stalin oder Mao beide Vertreter der Kommunisten. Eines der ärmsten Länder der Welt ist wohl Nordkorea, doch hält es an der Diktatur fest (wobei man hier nicht aus der Perspektive des Volkes, sondern der Machthaber sprechen muss). Birma zeigt zur der Zeit, auf welche Weisen eine Diktatur Aufstände und Kritik an ihrer Herrschaft niederzuschlagen weiß. Unbegründete Gefangennahmen und Folter gehören zum Standard in der Militär-Junta.
Und Deutschland ist nun also auf dem besten Wege zur Diktatur. Woran erkennt er das wohl? Prügeln die Nichtraucher etwa die Raucher vor die Tür oder sperren sie sie ein? Habe ich noch nicht gesehen oder gehört und ich glaube nicht, dass es der Wahrheit entspricht.
Mir ist aber aufgefallen, dass in Deutschland sehr lange und heftig über das Rauchverbot diksutiert wurde, weil man Angst hatte die Raucher zu diskriminieren. Eine Diktatur, die Angst hat eine Bevölkerungsgruppe zu diskriminieren. Kommt mir recht spanisch vor.
Weiter spricht Herr Heesters davon, dass irgendwann auch der öffentliche Aloholkonsum verboten und Überwachungskameras jeden Schritt und Tritt verfolgen würden.
Er spricht also wieder die alte Angst an, die wir von "Big brother is watching you" aus dem Buch "Fahrenheit 451" Von Ray Bradbury seit den 50er Jahren kennen und die die Menschheit seitdem nicht mehr los lässt.
Aber ich finde, dass der Vergleich von Johannes Heesters viel zu weit her geholt ist, denn er lässt außer Acht, dass mit dem Rauchverbot sowohl Raucher als auch Nichtraucher geschützt werden. Der WDR berichtet von mindestens 3300 Menschen, die jährlich durch Passivrauchen umkommen. Was ist mit diesen Menschen? Haben die denn kein Recht auf ausreichenden Schutz? Ich weiß zum Beispiel aus Erzählungen meiner Mutter, dass es früher verpöhnt war in Räumen oder an öffentlichen Plätzen zu rauchen. Der Wandel der Gesellschaft hat diese Unsitte eingeführt und da Menschen anscheinend unfähig sind etwas dagegen zu unternehmen, ist der Staat in der Pflicht und der erfüllt sie hiermit sehr gut, wie das Beispiel Bayerns zeigt.
Herr Heesters sollte lieber einmal in seiner Erinnerung kramen, wie es in seiner Jugend aussah. Doch das liegt vermutlich zu weit zurück und deshalb wünsche ich seiner Frau Simone lediglich den Raum zu verlassen, wenn ihr lieber Herr Gemahl wieder eine seiner geliebten Mentholzzigaretten raucht.
Oder verlässt etwa Herr Heesters den Raum, um seiner Liebsten nicht zu schaden?

31.10.07 10:56
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


zupfi666 (31.10.07 11:16)
durch die debatte um das raucherverbot haben die menschen mal wieder ihre unmündigkeit und ihr unbewusstes streben zum exzess bewiesen.

mich, als strikten nichtraucher, erschrickt es vielmehr, dass so ein verbot nötig ist, als die tatsache, dass leute sich darüber aufregen.

der staat musste seinen dummen schäfchen doch nur einhalt gebieten, weil sie es mal wieder übertrieben haben. die leute verlieren immer mehr die fähigkeit für ihr eigenes wohl zu sorgen.

muss es bald eine diktatur geben, die den menschen davon abhält sein leben aus dummheit zu gefährden? dem aktuellen trend nach würde ich diese frage mit "ja" beantworten.

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